Die Kataraktoperation

Narkoseart

Es bestehen verschiedene Möglichkeiten der Betäubung. Die Operation kann in lokaler Betäubung oder in Vollnarkose durchgeführt werden und dauert bis zu 45 Minuten.

Die lokale Betäubung
Hier bestehen verschiedene Möglichkeiten, deren Vor- und Nachteile wir mit Ihnen vor der Operation besprechen werden.

Mittels Spritze
Zum Beispiel können wir die lokale Betäubung mittels einer Spritze neben das Auge durchführen. Diese ist mit der Spritze, die man beim Zahnarzt erhält, vergleichbar. Falls Sie vor einer Spritze Angst haben sollten, so besprechen Sie dies mit uns: unser Narkosearzt kann Ihnen ein Beruhigungsmittel verabreichen und Sie für 2-3 Minuten schlafen lassen, so dass sie nichts spüren.

Mittels Augentropfen
In vielen Fällen ist es heutzutage möglich, die lokale Betäubung nur mittels Augentropfen vorzunehmen.

 

Die Vollnarkose
Möchten Sie während der gesamten Operation schlafen, so können wir Sie auch in Vollnarkose operieren. Dies ist manchmal auch aus medizinischen Gründen ratsamer. Dazu ist nicht immer, aber oft eine kurze Hospitalisierung notwendig und es werden vor der Operation die notwendigen Untersuchungen durchgeführt und die Narkose mit dem Anästhesisten besprochen.

 

Stationär oder ambulant

Ob der Eingriff ambulant oder kurzstationär durchgeführt wird, hängt von Ihren individuellen Risikofaktoren und Ihrer Lebenssituation ab und wird mit Ihnen vor der Operation besprochen.


Vorbereitung

Vermeiden Sie in den letzten 10 Tagen vor der Operation, bei allfälligen Kopfschmerzen Aspirin einzunehmen, da dieses das Blut verdünnt. Sollten Sie es jedoch von Ihrem Arzt verordnet bekommen haben (z.B. wegen eines Herzinfarktes), so nehmen Sie es dennoch auf jeden Fall weiter. Auf Alkohol und Schlafmittel sollten Sie weitgehend verzichten.

Sie sollten ungeschminkt und ausgeruht zur Operation erscheinen. Nehmen sie all Ihre Medikamente wie gewohnt ein.