![]() |
![]() ![]() ![]() |
|||
|
Medizinische Gründe Der Zeitpunkt, zu dem die Katarakt operiert werden sollte, ist sehr individuell und wird im gemeinsamen Gespräch festgelegt. In nur seltenen Fällen, nämlich bei sehr weit fortgeschrittener Katarakt, werden wir Ihnen dringend zur sofortigen Operation raten, um das Operationsrisiko zu minimieren. Es gibt jedoch noch weitere Gründe medizinischer Natur, die eine rasche Operation rechtfertigen. Wir werden Sie gegebenenfalls darauf hinweisen. Oft besteht jedoch kein medizinisch zwingender Grund zur baldigen Operation. Hier müssen Patient und Arzt zusammen entscheiden, wann die gesunkene Sehleistung und die Beschwerden den Alltag so sehr beeinträchtigen, dass das (bei der Kataraktoperation sehr geringe) Risiko einer Operation tragbar ist.
Wissenswertes Es gibt heutzutage keine Medikamente, die eine Katarakt behandeln könnten. Die Operation ist das einzige Mittel der Wahl zur Behandlung des Grauen Stars. Die Kataraktoperation ist eine der häufigsten Operation in der gesamten Medizin und wird in der heutigen Form weltweit jedes Jahr millionenfach durchgeführt. Bei der Kataraktoperation wird nicht mit dem Laser operiert, sondern mit Ultraschall. Dies ist genauer als ein Laser und für das Auge wenig belastend. Die trübe
Linse wird bei der Operation durch eine klare Kunstlinse ersetzt. Jedoch
ist die Kunstlinse nicht flexibel. Die Flexibilität der jugendlichen
Linse, welche das gute Sehen auf verschiedene Distanzen erst ermöglicht,
kann deshalb beim Verwenden einer Das Material, aus dem die Kunstlinse besteht, hat eine Lebensdauer von vielen Jahrzehnten und wird, vom Körper problemlos vertragen. Woher
stammt dieses Wissen? Die damalige Augenchirurgie war noch nicht sehr entwickelt und man beließ diese Fremdkörper im Auge. Dort verblieben sie zum Teil viele Jahrzehnte, ohne einen Schaden zu verursachen. Mit diesem Wissen wurden die ersten intraokularen Linsen aus Plexiglas entwickelt, das heute durch modernste Kunststoffe ersetzt sind.
Voruntersuchung Wir werden Ihr Auge genau vermessen und nach allfälligen Risiken hinsichtlich der Operation untersuchen. Folgendes sollten Sie bei der Voruntersuchung erwähnen: den Gebrauch von blutverdünnende Mittel (Aspirin©, Aspirin cardio©, Tiatral©, Marcoumar©, Sintrom©, etc.), oder eine auffällige Neigung zu blauen Flecken oder verlängerter Blutungszeit bei kleinen Verletzungen. Setzen Sie diese Medikamente jedoch auf keinen Fall selber ab, sondern besprechen Sie dies vorher unbedingt mit uns. Wir werden gegebenenfalls weitere Massnahmen einleiten. Leiden Sie unter Allergien, wie z.B. gegen Medikamente oder Pflegemittel, oder anderen Krankheiten, so müssen Sie uns dies in jedem Fall mitteilen. Am Schluss der Voruntersuchung benötigen wir eine unterzeichnete Einverständniserklärung von Ihnen. Zudem werden wir Ihren Hausarzt bezüglich Ihres allgemeinen Gesundheitszustandes im Hinblick auf die Operation kontaktieren.
|
|||