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Unterstützender Einsatz von Botox©

Tiefe Stirnfalten bei Schlupflidern

Patienten mit Schlupflidern haben häufig ein Gefühl der Schwere der Oberlider sowie ein nach oben eingeschränktes Gesichtsfeld.

Um diesen Zustand zu verbessern, setzen viele Menschen unbewusst die Stirnmuskulatur ein, um die Augenbrauen (und damit auch die Oberlider) anzuheben, wie auf der untenstehenden Abbildung deutlich zu erkennen ist (grüner Pfeil). Dadurch wird zwar das Schlupflid (vermeintlich) verbessert, gleichzeitig kommt es aber auch zur Ausbildung von unschönen tiefen Stirnfalten (blaue Pfeile).

 


Hochgezogene Augenbrauen (unterer Pfeil)
und tiefe Stirnfalten bei Schlupflidern

 


Beseitigung der tiefen Stirnfalten nach der Schlupflid-Operation

Nach erfolgter Operation der Schlupflider besteht eigentlich kein Grund mehr dafür, die Augenbrauen und den Stirnmuskel permanent aktiviert zu halten. Dennoch bleibt dieser Mechanismus vorhanden, weil der Körper sich im Verlauf der Jahre daran gewöhnt hat.

Um diesen Mechanismus auszuschalten, muss Ihr Körper lernen, dass das permanente Hochziehen der Augenbrauen nun nicht mehr nötig ist. Dies kann durch eine ein- oder zweimalige Injektion von Botox im Stirnbereich erreicht werden: da nach Botoxgabe das Stirnrunzeln üner mehrere Monate nicht mehr möglich ist, lernt Ihr Körper, dass dies auch nicht mehr notwendig ist. In der Regel glätten sich die Stirnfalten mit der Zeit, ohne dass weitere Injektionen notwendig sind.


Beseitigung von Krähenfüssen

Neben diesen Einsatz von Botox kann die Substanz auch dazu genützt werden, um störende Falten im lateralen Lidbereich (Krähenfüsse”) zu beseitigen. Hierzu sind Injektionen notwendig, welche alle 4-6 Monate wiederholt werden können.