![]() |
![]() ![]() ![]() |
||||
|
Allfällige Risiken Die weitaus meisten Patienten sind vom Ergebnis des refraktiven Eingriffes beeindruckt und zufrieden. Dennoch muss man, wie bei jedem medizinischen Eingriff, mit Risken während und nach der Behandlung rechnen.
Unter- oder Überkorrekturen: Ein grosser Prozentsatz der Patienten (je nach Ausgangsrefraktion 90% bis 98%) erreicht ein Sehvermögen von 100% ohne eine zusätzliche Korrektur durch eine Brille oder Kontaktlinse. Es ist jedoch möglich, dass Sie nach der Behandlung immer noch eine Brille benötigen, wenn auch mit weit geringeren Dioptrienwerten. Dies gilt vor allen für Tätigkeiten, bei denen Sie auf sehr gutes Sehen angewiesen sind (z.B. Autofahren). Die Ergebnisse bei Augen mit Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) oder mit sehr hohen Korrekturen sind oft nicht so gut wie bei Patienten mit nur geringer Fehlsichtigkeit. Sie sollten auf jeden Fall Ihr persönlich zu erwartendes Ergebnis mit Ihrem Augenarzt besprechen und auch gegebenenfalls akzeptieren, dass Sie selbst nach der Operation noch eine geringe Brille oder Kontaktlinsen benötigen. In den meisten Fällen kann durch eine Nachoperation (bei uns inklusive) die Unter- oder Überkorrektur behoben werden.
Stabilität des Ergebnisses: Die Sehfähigkeit, welche Sie schon kurze Zeit nach der Operation erreichen können, kann sich mit der Zeit wieder etwas verschlechtern, in den meisten Fällen allerdings verbessert sie sich im ersten Jahr. „Trockene Augen”: Als Folge der Operation kann es in den ersten Monaten zu einer Reduktion der Tränenproduktion kommen. Dieser Zustand wird in den meisten Fällen in den ersten Monaten besser. Ihr Augenarzt kann mittels entsprechender Therapie diesem Symptom effektiv entgegenwirken. “Sands of Sahara”: Bei einigen Patienten kommt es zu einer Entzündung unter dem Flap. Diese kann mit entzündungshemmenden Tropfen gut behandelt werden und hinterlässt in den allermeisten Fällen keine Spätfolgen. Keratektasie: Wird eine Hornhaut durch die Wegnahme von Gewebe oder entsprechende Schnitte in ihrer Festigkeit zu stark geschwächt kann es zur Keratektasie kommen: der Druck im Auge drückt die geschwächte Hornhaut nach vorne. Kommt es zu einem solchen Prozess, liegt in fast allen Fällen bereits präoperativ eine leichte lokale Vorwölbung der Hornhaut vor, nach der wir in der Voruntersuchung ganz gezielt suchen. Damit kann die Keratektasie fast immer vermieden werden und kommt nur noch sehr selten vor (1 auf ca. 15´000 Op´s). Sollte es zur Keratektasie kommen, muss die Hornhaut mittels Crosslinking (Quervernetzung) gefestigt werden. Die bedeutet allerdings einen weiteren Eingriff.
Generelle Komplikationen Schwere Komplikationen sind bei richtiger Indikationsstellung extrem selten. Infektionen werden in weniger als 10´000 Fällen berichtet. Schnittfehler bei LASIK kommen in 1-3% der Fälle vor, führen allerdings auch dann selten zu Visuseinbussen. Bei Verwendung des Femtosekundenlasers gibt es diese Komplikation nicht. In Einzelfällen kann es zu Einwachsungen von Epithel unter die Lamelle kommen, was manchmal eine weitere Operation nötig macht. Als Folge dieser möglichen, aber seltenen Komplikationen kommt es in weniger als 1% der Fälle zu einer Verminderung des Sehvermögens. Aber auch diese Zahl kann durch Nachbehandlungen nochmals gesenkt werden.
|
||||