Das gesamte IROC Team wünscht Ihnen besinnliche und harmonische Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Die Augenklinik ist vom 22. Dezember bis zum 2. Januar geschlossen.
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Lidchirurgie

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Lidchirurgie

Unter dem Begriff oculo-plastische Chirurgie wird jegliche operative Behandlung von Veränderungen und Erkrankungen der Augenlider, der Augenoberfläche (Bindehaut), der Augenhöhle (Orbita) und der ableitenden Tränenwege zusammengefasst. Veränderungen und Erkrankungen der Lider können in jedem Lebensalter beobachtet werden, das bedeutet, vom Säugling- bis ins hohe Alter und benötigen einer spezifischen Diagnostik und daraus abgeleiteten geeigneten Therapie. 

Häufigste angeborene Lidfehlstellung ist die Ptosis (Absenkung des Oberlides), die in 70% der Fälle einseitig auftritt. Fehlbildungen wie nicht ausgebildete Lidanteile (z.B. Lidkolobome) oder Entropien (Einwärtskippung der Lider), sind wesentlich seltener.

Am häufigsten sind senile (involutive) Lidfehlstellungen wie Ptosis, En-/ oder Ektropium (Einwärts-/ oder Auswärtskippen der Lider), Dermatochalasis (Haut-/ Fettgewebeübeschuss). Insbesondere aufgrund der Klima- und Ozonschichtproblematik der letzten Jahrzehnte, ist ein deutlicher Anstieg bösartiger Tumore (Basaliome, Plattenepithelkarzinome, Melanome) zu beobachten.

Insbesondere in den letzten 2 Jahrzehnten hat die kosmetische Funktion der Lider das Interesse an der Lidchirurgie deutlich gesteigert und die Zahl der Operationen fast explosionsartig ansteigen lassen. Veränderungen mit Eigennamen wie „das Schlupflid“ (Hautüberschuss insbesondere der Oberlider), die „Tränensäcke“ (Fettgewebsvorlagerungen insbesondere des Unterlides) und die Brauenptosis, findet hier besondere Erwähnung. Der komplexe Aufbau der Lider erfordert daher fundierte Kenntnisse der funktionellen Anatomie der Strukturen. Dieses Wissen ermöglicht eine adäquate Diagnostik und daraus abgeleitet die exakte Planung und Durchführung einer Operation. Vor einem möglichen operativen Eingriff, muss der Patient jedoch eingehend beraten und über Risiken und Komplikationen aufgeklärt werden.

Behandlungsablauf

Fragen und Antworten

Aufgrund der Komplexität der Thematik wird nachfolgend hauptsächlich auf Fragen hinsichtlich der Ablauforganisation eines OP-Tages eingegangen.

Wieviel Zeit muss ich am Tag der Operation einplanen?

In der Regel kommt der Patient ca. 1 – 1,5 Stunden vor dem geplanten Eingriff in das Operationszentrum. Die Operation dauert in der Regel zwischen 1 – 1,5 Stunden. Die Nachbeobachtungszeit beträgt nochmals 2 Stunden, worauf dann eine Kontrolluntersuchung erfolgt. In der Regel können Sie dann das Operationszentrum wieder verlassen.

Kann ich nach der Operation nach Hause gehen?

Zeigt die Kontrolluntersuchung keine Auffälligkeiten, so können Sie in Begleitung das Operationszentrum verlassen. Sie dürfen am Tag der Operation jedoch nicht selbst Auto fahren oder ohne Begleitung öffentliche Verkehrsmittel benutzen.

Werde ich nach der Operation Schmerzen haben?

Schmerzen nach der Operation sind selten. Wir geben Ihnen Schmerzmedikamente mit. Bei anhaltenden Schmerzen sollten Sie den Operateur kontaktieren (die Telefonnummer wird Ihnen mitgeteilt).

Ist meine Sicht nach der Operation eingeschränkt?

In den ersten 2-3 Tagen nach der Operation werden Sie eine Einschränkung des Sehvermögens bemerken, da zum Schutz der Hornhaut Salben appliziert werden, die die Sicht etwas verschleiern.

Wie lange bin ich arbeitsunfähig?

Je nach Eingriff zwischen 2-7 Tage.

Welche Narkoseform wird angewandt?

In den allermeisten Fällen erfolgt die Operation mittels einer lokalen Betäubung. Hierbei wird eine Spritzentechnik, das sogenannte fraktionierte Einspritzen, angewendet, so dass dies kaum spürbar ist.

Muss ich vor der Operation Medikamente absetzen?

Ja, blutverdünnende Medikamente (z.B. Aspirin, Aspirin cardio, Tiatral, Marcumar, Sintram, etc.) sollten in der Regel 7 Tage vor der Operation gestoppt werden. Setzen Sie diese Medikamente jedoch auf keinen Fall selber ab, sondern besprechen Sie dies vorher mit Ihrem Hausarzt. Neigen Sie zu auffälligen blauen Flecken oder haben Sie anhaltende Blutungen nach Bagatellverletzungen, so wird dies bei der Operationsplanung ebenfalls berücksichtigt.

Preise

Femtolaser

CHF 1500.-

Multifokale Linsen

CHF 1900.-

Torische Linsen

CHF 1600.-